5 Antworten, 2 voices Last updated by Jutta Schneider vor 6 Jahren, 11 Monate
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  • #5126

    Jutta Schneider
    Teilnehmer
    @Jutta

    Liebe Glücksgemeinschaft,

    durch die Übungen bisher hat sich der Nebel, der momentan wegen langer Arbeitstage meinen Kopf und mein Herz etwas umgibt, gelichtet, ich sehe und spüre wieder klarer, habe gelernt, bei den Dingen, die ich loslassen will, genauer hinzuschauen, hinzuspüren, denn manchmal sind sie nicht so „groß“, wie ich sie zunächst empfinde.
    Außerdem habe ich ein Bild für mich gefunden: die Dinge, die für mich gut sind, die mir gut tun, bilden eine Art Luftmatratze, gut aufgepumpt, meine Basis. Die Dinge, von denen ich mir mehr gönne bzw. gönnen möchte, sind Luftballons, angebunden an der Luftmatratze. Ich sorge dafür, dass genügend Luft in den Ballons ist, dass evtl. immer mal wieder neue dazu kommen. Die Dinge, die ich Stück für Stück loslassen will, sind Sandsäcke, die mit Seilen an der Luftmatratze hängen. Je nachdem, wir stark sie mich belasten, sind sie mit mehr oder weniger Sand gefüllt. Es liegt an mir, immer mehr Sand herauszulassen und die Leinen zu durchtrennen.
    Mit genügend Luftballons und wenigen oder am besten gar keinen Sandsäcken werde ich auf meiner Luftmatratze immer leichter, steige auf und kann so mehr sehen, mehr spüren ….

    In diesem Sinn wünsche ich uns allen eine gute Reise
    Jutta

    #5212

    Nathalie Marcinkowski
    Administrator
    @Nathalie

    Liebe Jutta,
    was für ein wunderschönes Bild von der immer leichter werdenden Luftmatratze, den Ballons, die dich unterstützen – aber vor allen auch den Sandsäcken!
    Manchmal hätten wir am liebsten alle Sandsäcke auf einmal weg. Und da kam mir das folgende Bild: Ein zu radikaler „Cut“ (der Leine) kann in bestimmten Situationen unser Leben auch ordentlich durchwirbeln und uns erstmal aus der Balance bringen. Aber ein kleines Loch zu schneiden, langsam den Sand herausrieseln zu lassen… und zu einem passenden Zeitpunkt das Loch zu vergrößern, das ist auch möglich!
    🙂 Ganz herzlichen Dank für diese wunderbare Inspiration.
    Ich freue mich zudem sehr, dass deine Luftmatratze den Kurs aus dem Nebel heraus angetreten hat und wünsche dir und deinem Herzen immer mehr Sonnenstrahlen.
    Alles Liebe,
    Nathalie

    #5262

    Jutta Schneider
    Teilnehmer
    @Jutta

    Liebe Nathalie,
    herzlichen Dank für die „Korrektur“. Ja, ich denke auch, dass das langsame herausrieseln lassen besser ist und manchmal vielleicht auch erst die Leine des Sandsacks zu verlängern.
    Allerdings führen manchmal auch das Entweichen der Luft und neue Sandlast zu einem „Absacken“ – so wie wenn ein Flugzeug durch ein Luftloch fliegt und ganz kurz absackt. Mich haben ein paar fast gleichzeitige Ereignisse ein wenig aus der Balance und etwas näher an den Boden gebracht: ein großer Sandsack kam plötzlich dazu, einem Luftballon ging ein wenig die Luft aus und ich habe bei der Luftmatratze nicht auf das Ventil geachtet, durch das ein klein wenig Luft entwichen ist. Aber ich habe diese Schwachstellen entdeckt, dem Sandsack schon mit der Nadel ein paar Löcher reingebohrt, ein wenig Luft nachgepumpt in die Luftmatratze und das Ventil festgesteckt. 🙂
    Es geht also weiter mit der Reise … und vielen Sonnenstrahlen.
    Aber zunächst geht es für mich mit viel Sternenglitzer ins Bett und ins Reich der Träume – zum Auftanken für den neuen Tag.
    Mit herzlichen Grüßen an alle.
    Jutta

    #5346

    Jutta Schneider
    Teilnehmer
    @Jutta

    Liebe Nathalie, liebe Glücksgemeinschaft,
    bisher habe ich mir meistens in der Früh im Bett eine schöne Erinnerung ins Bewusstsein geholt, um den Tag gut anfangen zu lassen – allerdings hatte ich dadurch auch nicht mehr Lust im Dunkeln oder fast Dunkeln aufzustehen und zur Arbeit zu gehen. Seit gestern habe ich versucht, ganz viele schöne Ereignisse, Augenblicke sich in mir ausbreiten zu lassen – und ich fühlte mich tatsächlich besser, auch wenn ich dadurch kaum früher aus dem Bett gekommen bin ;-).

    Liebe Nathalie, Deine Audioaufnahmen sind gerade unheimlich wohltuend für mich. Ich habe vor ein paar Tagen ausprobiert, sie mir beim Mittagsspaziergang anzuhören, denn mein Kopf ist extrem angefüllt mit vielen Dingen, die ich im momentanen Arbeitsalltag berücksichtigen, bedenken etc. muss. Manchmal bringt mir diese Bewegung zwar auch neue Ideen oder vergessene Sachen zurück, aber zur Zeit könnte das alles einfach fernbleiben und meinen Kopf freigeben. Jedesmal beim Anhören merke ich zu Beginn, dass meine Schultern doch noch nicht ganz so entspannt herunterhängen. Die „Sitzposition“ passe ich in meinem Kopf einfach an …. gehe meinen Weg durch ein Stückchen Natur, halte manchmal inne … lasse meinen Blick in der Ferne ruhen und spüre in meinem Körper nach. So lassen sich die intensiven Arbeitstage leichter ertragen …. und bei dem Sonnenschein mit strahlend blauem Himmel noch mehr …. Vielen Dank!

    Liebe Grüße und weiterhin gute Reise für alle
    Jutta

    #5401

    Nathalie Marcinkowski
    Administrator
    @Nathalie

    Liebe Jutta,
    hab ganz herzlichen Dank für diese schöne & wertvolle Inspiration! Ohja, auch beim Gehen, Stehen, Warten, Wachwerden, Liegen können wir uns mit dem Glück verbinden, wie du uns an deinen Erlebnissen teilhaben lässt.
    Und auch wenn das Aufstehen zuweilen nicht mit Leichtigkeit von der Hand geht, so wünsche ich dir – und euch allen – immer wieder kleine, leuchtende Glücksmomente, Momente der „Erinnerung“ und des „Erlebens“.
    Herzensgruß,
    Nathalie

    #5500

    Jutta Schneider
    Teilnehmer
    @Jutta

    Liebe Nathalie, liebe Glückspioniere,
    diese 24 Tage sind gefühlsmäßig für mich immer schneller vergangen. Ich habe besonders gegen Ende gemerkt, dass ich mehr Zeit für mich bräuchte – es ist plötzlich mehr Luft aus meiner Luftmatratze entwichen ;-(. Die Audiomeditationen ließen aber stets ein paar Sonnenstrahlen auftauchen an meinen langen Arbeitstagen. Und mit all diesen „Werkzeugen“ hier werde ich mich wieder auf den Weg machen, meine Glückstruhe zu füllen :-).
    Ganz herzlichen Dank für diesen Kurs, liebe Nathalie.
    Ich wünsche allen viel Glück, viel Mut und viel Kraft für den weiteren Weg.
    Mit vielen Herzensgrüßen
    Jutta

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