Liebe Nathalie,
herzlichen Dank für deine Hinweise zur Freundlichkeit mir selbst gegenüber. Ja, sie „geht öfter unter“ im Blätterhaufen des stressigen/nervigen Alltags bzw. ich stelle sie nicht weit genug in den Vordergrund, vergesse sie. Ich werde den Satz auf ein paar Zettel schreiben und sie an diverse Stellen positionieren :-).
Mittlerweile habe ich entdeckt, dass mein obiger Glücksfresser „Stress“ eigentlich nur durch die große Anzahl an zu lösenden Problemen, zu erledigenden Aufgaben in einem meistens fremdbestimmten Zeitrahmen hervorgerufen wird. Daher hat sich auch mein Bild von ihm geändert: es ist ein Blätterhaufen – ganz viele Blätter, die um mich herum sind, die durch ihre Menge schwer sind, die ich nicht so einfach wegpusten kann und die aus allen möglichen Richtungen schnell angeweht werden. Um die meisten Blätter beiseite zu schieben, brauche ich noch zu viel Kraft. Manchmal gelingt es mir, mich mit meinem Heißluftballon aus ihrer Mitte heraus für einige Zeit zu befreien und aufzusteigen in einen sonnendurchflutenden blauen Himmel :-).
Außerdem habe ich vor einiger Zeit mit einer Änderung und Räumaktion im Außen angefangen bzw. endlich weitergemacht (Möbel umgestellt, Entrümpelung fortgesetzt), damit ich für mein Ich ein entspanntes Umfeld erhalte (z.B. für die weiteren Glücks-Übungen) und mein Blick ohne zu viele Reize ruhen kann (bisher alles ein weiterer Blätterhaufen).
Seit einiger Zeit helfen mir die kleinen Übungen der Body2Brain-Methode (http://www.croos-mueller.de/bodytobrainmethode.html), die wirklich nur ein paar Minuten dauern und die ich sogar schon des Öfteren in meinen Arbeitsalltag aufnehmen konnte (es gibt nämlich eine kostenlose App dazu).
Alles Liebe – und einen erfolgreichen Glücksweg für alle
Jutta