Liebe Martina,
so berührende Zeilen! Ja, die Erfahrung im Körper ist der entscheidende Schritt.
Und gleichzeitig bist du bereits genau da: Da ist erstmal Taubheit, Nicht-Spüren. Und das ist genau so liebevoll wie die Gefühle darunter. Vielleicht sogar noch liebevoller. Magst du mal schauen, was geschieht, wenn du das Nicht-Fühlen liebevoll wahrnimmst?
Einen ganz lieben Gruß in deine Zeit „zwischen den Jahren“,
Nathalie
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28/12/2022 um 12:40 Uhr #615203/05/2022 um 21:57 Uhr #6146
Liebe Daniela,
danke für die spannende Frage! 🙂
Sowohl „frische“ Gefühle beeinflussen unsere Herzkohärenz, als auch alte, angestaute Gefühle.
Bei Letzterem gibt es Phasen, wo unser Nervensystem mehr in die Balance kommt, und dann wirken sich auch ungelöste schwierige Gefühle kaum negativ aus. Diese Zustände sind dann aber leider nicht von Dauer.Die vermehrte Anspannung besteht tatsächlich nahezu dauerhaft (außer in sehr besonderen Situationen wie Urlaub/Retreat, s.o.). Sie sitzt sowohl in muskulärer Verspannung, in den Gelenken wie auch im autonomen Nervensystem.
Ein Forschungsbefund dazu zeigt, dass wenn wir Stress negativ bewerten (und nur dann) verengen sich unsere Adern. Das geschieht durch muskuläre Prozesse, wenn auch sehr feine. Und dies kann sehr leicht chronisch werden in der aktuellen Gesellschaft.
Eine sehr empfehlenswerte weitere Quelle ist das Buch von Peter Levine „Sprache ohne Worte“.
Er beschreibt, wie ein Nervensystem, in dem viele ungelöste Emotionen stecken, in einem viel schmaleren Band zwischen Ruhe und Aktivierung oszilliert. Ein „gelöstes“ Nervensystem hat ein größeres Potential zu (positiver) Aktivierung und danach – in leichtgängigem, fließenden Übergang – zu tieferer Ruhe.
Die Hintergründe der Herzkohärenz gehen somit auch auf die Zusammenarbeit zwischen unserem Sympathikus und unserem Parasympathikus zurück, die leider auch chronisch aus dem Gleichgewicht geraten können. Einer der vielversprechendsten Wege in die dauerhafte Regulation (dh dynamisches, freies, breites entspanntes Wechseln zwischen Aktivierung und Entspannung) zu ermöglichen, ist einerseits mit dem Vagusnerv zu arbeiten, und andererseits die ungefühlten Emotionen fließen zu lassen.🙂 Ich liebe solche Fragen! Danke für die Vorlage zum „Wissenschafts-deep-dive“ ^^
Liebe Grüße,
Nathalie02/09/2019 um 20:56 Uhr #5819Liebe Jutta,
ich spüre ganz viel Dankbarkeit dafür, dass du in einer sehr herausfordernden Zeit sicher und wohlbehalten durch einen intensiven Prozess alten Schlamms begleitet wirst und wurdest.
Und dein Erlebnis, dein Herz nun auf der linken Seite zu spüren, kann ich richtig mit-fühlen. Es klingt für mich nach einem großen Integrationsschritt, einem „ganzer“ werden und sich „ganzer“ spüren.
Alles Liebe,
Nathalie02/09/2019 um 20:51 Uhr #5818Liebe Jutta,
von Herzen danke für deine berührenden Bilder und das Teilen der herausfordernden Zeit, durch die du hindurchgegangen bist – und vielleicht noch immer hindurch gehst.
Bei der wunderbaren Stärke, die du da entdeckt hast und die deinen Arbeitsalltag bereits jetzt etwas heller oder leichter erscheinen lässt, musste ich unvermittelt denken: Diese von Herzen kommende Freundlichkeit, die darf auch – vor allem – auf dich selbst gerichtet sein. Freundlichkeit zu dir selbst. Und vielleicht hilft dir dabei der folgende Satz:
Was ist das Freundlichste, was ich jetzt gerade für mich selbst tun kann?
Von Herzen,
Nathalie04/08/2019 um 21:40 Uhr #5785Ihr Lieben beiden,
super schöne Mut-Einblicke, die ihr da teilt! Ganz herzlichen Dank dafür 🙂
Vor allem, dass Mut und Selbstvertrauen wächst, wenn man sich auf den Weg über seine Ängste hinaus macht.
Und ja, das ist eine sehr befreiende Perspektive, die du da teilst, Tanja… Man kann sich fast über seine Ängste freuen, wenn sie direkt auch ein Tor zu Mut enthalten.
Eine wunderschöne tänzerisch-freiluftige Sommerwoche,
Nathalie18/07/2019 um 16:52 Uhr #5780Liebe Tanja,
bin total berührt und voller Freude! Wie schön dein Erleben und wie schön, dass du es mit uns teilst!
Danke!!14/07/2019 um 15:56 Uhr #5774Yeah <3 🙂
22/05/2019 um 17:36 Uhr #5756Liebe Tanja,
deine Neugier & Spannung schwappt über auf mich 🙂
Und es ist großartig, wie stark und deutlich du das Gefühl wahrnehmen konntest. Das ist ein Schritt von großer Bedeutung, denn alles, was wir fühlen können, können wir auch beginnen zu verkörpern. Ja, eigentlich ist es schon da. Und unsere Aufgabe ist es mehr, uns zu entscheiden dem zu glauben.
Ganz viele liebe Grüße,
Nathalie16/05/2019 um 14:06 Uhr #5754Liebe Tanja,
ein super schöner Mutmacher, den du mit uns teilst. Zum einen, dass Enttäuschungen sich als Glücksfälle entpuppen können – aber auch, dass wir bereits davor Hinweise von unserem Körper erhalten können, wo der Weg lang geht, oder eben nicht.
Dankeschön fürs Teilen!18/04/2019 um 08:17 Uhr #5686Ihr Lieben beiden,
Danke für eure Berichte und dafür, dass ihr euch neugierig auf die Übung eingelassen habt.
Bei dem, was du schreibst, Alex, erwische ich mich auch manchmal, Wenn ich die Übung einsetze, um einer blöden Situation (Bahn fällt aus, Lange Schlange vor mir…) etwas Schönes abzugewinnen.
Und je nach dem wie unter Druck oder müde ich bin, brauche ich auch, wie du Jutta, einiges an Zeit mehr, um die positiven Dinge wirklich auch ein wenig zu fühlen.
Bereits dass du es versuchst, obwohl gerade eine schwere Grundstimmung herrscht, ist Grund, dich zu feiern. Dass es tatsächlich auch ein klein wenig mehr Licht oder Leichtigkeit gebracht hat, freut mich sehr! Und manchmal ist es nicht der Fall. Und dennoch ist da der liebevolle Wunsch in dir, gut für dich zu sorgen. Und den darf man ehren.
Einen ganz lieben und herzlichen Gruß,
Eure NathaliePS: weitere Beobachtungen sind natürlich herzlich willkommen!
02/04/2019 um 23:01 Uhr #5619Ab heute stärke ich mein Glück durch die 3 Good Things-Übung – weil ich es mir wert bin 🙂
21/02/2019 um 18:10 Uhr #5401Liebe Jutta,
hab ganz herzlichen Dank für diese schöne & wertvolle Inspiration! Ohja, auch beim Gehen, Stehen, Warten, Wachwerden, Liegen können wir uns mit dem Glück verbinden, wie du uns an deinen Erlebnissen teilhaben lässt.
Und auch wenn das Aufstehen zuweilen nicht mit Leichtigkeit von der Hand geht, so wünsche ich dir – und euch allen – immer wieder kleine, leuchtende Glücksmomente, Momente der „Erinnerung“ und des „Erlebens“.
Herzensgruß,
Nathalie12/02/2019 um 19:45 Uhr #5212Liebe Jutta,
was für ein wunderschönes Bild von der immer leichter werdenden Luftmatratze, den Ballons, die dich unterstützen – aber vor allen auch den Sandsäcken!
Manchmal hätten wir am liebsten alle Sandsäcke auf einmal weg. Und da kam mir das folgende Bild: Ein zu radikaler „Cut“ (der Leine) kann in bestimmten Situationen unser Leben auch ordentlich durchwirbeln und uns erstmal aus der Balance bringen. Aber ein kleines Loch zu schneiden, langsam den Sand herausrieseln zu lassen… und zu einem passenden Zeitpunkt das Loch zu vergrößern, das ist auch möglich!
🙂 Ganz herzlichen Dank für diese wunderbare Inspiration.
Ich freue mich zudem sehr, dass deine Luftmatratze den Kurs aus dem Nebel heraus angetreten hat und wünsche dir und deinem Herzen immer mehr Sonnenstrahlen.
Alles Liebe,
Nathalie05/02/2019 um 14:16 Uhr #4640Liebe Jutta,
trotzdem eine super wichtige Frage! 🙂
Die Kommentare sind nicht nur für dich allein sichtbar, sondern für alle, genau.
Viele liebe Grüße,
Nathalie01/10/2018 um 22:34 Uhr #4079Liebe Jutta,
mögen dich die beiden Übungen behutsam und sanft auf deinem Weg zu dir zurück begleiten.
Diese Zustände von Abgeschnittenheit von sich können schwer zu ertragen sein.
Ich wünsche dir von Herzen immer wieder Funken von Vertrauen. Manchmal (dieser Satz poppt immer wieder auf, während ich dir schreibe), manchmal sortiert es sich einfach nur neu.Alles alles Liebe,
Nathalie -
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